Folge 2: Warum eigentlich… vermittelt Parship nicht auch Agenturen?

Da hat sich jemand in den Kopf gesetzt, einen Pitch um seinen Etat zu starten. Weil es einfach keine gute Beziehung mit der heutigen Agentur gibt. Oder weil die Unsicherheit so groß geworden ist, ob der Preis für seine Mediaschaltungen noch stimmt. Oder eine neue Idee her muss. Wie auch immer, es ist mal wieder an der Zeit. Und die kommt ja immer öfter! Dann fasst er oder sie sich allen Mut zusammen, kündigt seiner Agentur prophylaktisch, schreibt seinen Etat aus und sucht sich einen Berater, der das alles organisiert.

Die ersten Überlegungen sind: Wer macht sowas eigentlich? Und was ist der Unterschied zwischen den Beratern? Nun, dann lässt man sich einen empfehlen, oft sogar von seiner Agentur oder von den Medien, und trifft sich mit so einem Berater zum Kennenlernen. Und wenn die Chemie stimmt, dann schlägt man zu.

Ganz oft ist dann die erste Frage: „Wie geht eigentlich so ein Pitch?“ Ein professioneller Berater hat dazu natürlich Prozesse, Charts und Antworten. Und zeigt den Weg, die Phasen und die Ziele der einzelnen Schritte klar und deutlich auf. Und stellt erst einmal Fragen. Aber auf dem nach Hause Weg fragt sich der Berater, warum diese Frage immer wieder kommt. Pitches passieren doch immer wieder, da hat man doch schon mal Erfahrung mit gemacht. Und das Unglück mit dem Heute soll in ein Glück für Morgen und Übermorgen verwandelt werden. Also muss man doch klare Vorstellungen und Ziele haben, was man von seiner zukünftigen Agentur erwartet. Also ist so ein Pitch doch recht klar. Ist er aber nicht. Warum ist das so? Haben die Verantwortlichen keine Phantasie? Doch, die haben sie, und wissen ganz genau, was eventuell im Argen liegt. Haben sie keinen Mut? Doch, sonst wären sie nicht in der Position. Denken sie nicht weit genug? Es handelt sich bei einer Agentur-Evaluierung doch nur um eine Struktur, um das Vorgehen. Haben sie keine Erfahrung? Tatsächlich, die Suche nach einem neuen Freund an seiner Seite hat nichts mit dem täglichen Miteinander zu tun. Da ist man tatsächlich unsicher. Parship gibt es ja nicht umsonst, sonst wäre das einfach. Und eine Agenturbeziehung ist ähnlich wie im richtigen Leben: Nett und hübsch sind viele, aber wer spricht wirklich meine Seele an? In Pitches zeigt sich ja auch: Die Lösungen und Angebote sind häufig sehr, sehr ähnlich. Und nimmt man wirklich die vernünftigste Lösung? Das Herz spielt ja mit, und man will sich in dieser Beziehung auch Wohl fühlen. Und Vertrauen haben. Also nicht betrogen werden. Das alles schafft auch Parship nicht alleine. Ein Pitch ist ein wenig wie eine Therapie, man auch erst einmal in sich selbst hineinhören muss. Dabei ist ein Therapeut ganz hilfreich. Ein Media-Therapeut kennt auch die Knoten, die er bei seinem Patienten tief im Inneren finden muss. Das ist was anderes als das alltägliche Tagesgeschäft. Es geht ganz viel um Ursachenforschung und Re-Strukturierung. Und deshalb ist die Frage „Wie geht eigentlich ein Pitch?“ auch sehr legitim. Und großartig ehrlich! Die Wahrheit ist auch: Das Herz und die Empathie spielen eine große Rolle bei einer Evaluierung. Parship setzt ja auch auf Werte. Warum also nicht auch für die Suche nach einer neuen Agentur?